CDU-Gruppe um MdL Frank Oesterhelweg besucht Hardy Girod, Inhaber der Stein- und Bildhauerei Lutter

Am Ortseingang in Weddel hinter der Eisenbahnbrücke aus Richtung B1 kann man auf ein steinernes Flusspferd treffen, das den Betrachter mit weit aufgerissenem Maul begrüßt. Es steht auf der Ausstellungsfläche der Lutter Stein- und Bildhauerei.

Mit dem Inhaber Hardy Girod trafen sich der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg und Parteifreunde aus Weddel und Cremlingen zum Gedankenaustausch über die Arbeit des kunstschaffenden Handwerks. Anhand verschiedener ausgestellter Steine erläuterte Herr Griod deren strukturelle und optische Unterschiede. So wird weißer Marmor nach wie vor aus Carrara in Italien bezogen, ganz in der Tradition von Michelangelo. Interessant anzusehen waren auch Sandsteine mit Eiseneinschlüssen, der sogenannten „Kruste“. Ein großer Produktbereich des Betriebs ist die Herstellung und Beschriftung von Grabsteinen. Der Mitarbeiter von Herrn  Girod war gerade damit beschäftigt, einen Grabstein per Gravur zu beschriften. Da darf man sich nicht verschreiben! Auf die Frage von Frank Oesterhelweg nach fachlichem Nachwuchs war die Antwort ganz eindeutig: schwer zu finden. So erhalten Herr Girod und sein Fachmitarbeiter bisweilen Unterstützung von einem Altgesellen.
Nach der Information über die verschiedenen Gesteinsarten auf der Freifläche lud Herr Girod seine Besucher in das Atelier im hinteren Teil des Hauses. Dieser Raum atmete eine Kreativität der besonderen Art. Hier standen unterschiedliche Skulpturen wie eine nahezu klassische Büste oder auch ein Fabelwesen. In seinem Atelierraum hält Herr Girod auch Workshops für angehende Steinmetze ab. Neben diesen Zeugnissen steinerner Kunst fiel der Blick der Besucher auch auf einen großen Bullerjan-Ofen, der in der kalten Jahreszeit das Atelier wohltuend erwärmt und eine stimmungsvolle und inspirierende Atmosphäre schafft. Eine weitere Besonderheit dieses Raums ist sein sandiger unbefestigter Fußboden. So wird verhindert, dass eine Steinplatte Schaden nimmt, sollte sie einmal umfallen. Bei Mettbrötchen und Getränken ließen sich die Gäste verschiedene Arbeitsweisen in der Bildhauerei erklären. Diese reichen von der hier praktizierten klassischen Arbeit mit Hammer und Meißel in verschiedenen Formen bis zu modernen Kopier-Fräsmaschinen zur Serienproduktion. MdL Frank Oesterhelweg, Thomas Ullmer, Edda und Arno Schmutzler, Michael Schwarze und Volker Brandt freuten sich, diesen Handwerksbetrieb mit seiner künstlerischen Ausprägung kennengelernt zu haben.

2017-09-12T13:01:14+00:00 25. August 2016|